Geschichte

Unsere Schule im Wandel der Zeit

 

 

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Leonberg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Geschichte unserer Schule

Von der Lateinschule zum modernen G8-Gymnasium.

Geschichte unserer Schule

 

Seit dem Mittelalter gab es in Leonberg eine Lateinschule, die 1919 als eine der letzten in Württemberg aufgehoben wurde. Danach gab es nur noch eine weiterführende Schule in der Stadt, nämlich die 1900 eröffnete Realschule. Diese wurde 1937 in eine Oberschule umgewandelt. Durch das rasche Bevölkerungswachstum nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schulgebäude in den 1950er Jahren zu klein.

 

Im November 1953 erhielt die Oberschule die Bezeichnung Progymnasium. Sie umfasste sechs Schuljahre. 1954 beschloss der Gemeinderat einen Neubau. Die ersten beiden Bauabschnitte wurden am 20. Dezember 1957 eingeweiht.

 

Nachdem zum Schuljahr 1958/59 eine 7. (heute: 11.) Klasse eingerichtet wurde, hieß die Schule Progymnasium im Aufbau. Albert Schweitzer gab in einem Brief vom 1. Januar 1958 seine Zustimmung, dass das neue Gymnasium seinen Namen tragen dürfe. 1961 legten die ersten 39 Schüler ihr Abitur ab. Weiter steigende Schülerzahlen machten bauliche Erweiterungen in den Jahren 1966 und 1967 notwendig. Das Albert-Schweitzer-Gymnasium war damals eine der größten Schulen in Baden-Württemberg.

 

Im Juli 1967 nahm ein neues Progymnasium im Gebäude des Albert-Schweitzer-Gymnasiums seinen Betrieb auf. Im September 1972 zog es als Johannes-Kepler-Gymnasium in einen Neubau um. Zuletzt waren mehr als 1200 Schüler unter beengten Verhältnissen unterrichtet worden. Die Entlastung war vorübergehend: Die Schülerzahl des Albert-Schweitzer-Gymnasiums stieg bis zum Jahr 1998 auf 1400.

 

Im Februar 1980 wurde das so genannte Atrium eröffnet, ein überdachter ehemaliger Lichthof, der als Stillarbeitsraum und für Veranstaltungen genutzt wird.

 

Am 16.11.1984 wird ebendort die "Vereinigung der Freunde des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Leonberg e.V." gegründet. Im Jahr 1987 schuf Ernst Bohn das Identifikationslogo des Fördervereins, womit die Umbenennung in den "Freundeskreis Albert-Schweitzer-Gymnasium e.V." einherging.

 

1986 eröffnete ein ehrenamtlich organisierter Mittagstisch unter dem Namen Triangel für die beiden Gymnasien und die benachbarte Gerhart-Hauptmann-Realschule im ehemaligen Gebäude des Martha-Johanna-Kindertagheims. Das Gebäude wurde im Herbst 2009 durch den Neubau einer Schülermensa ersetzt, der auch Nebenräume für Stillarbeit, Spiel und Projekte enthält.

 

Als erste Stadt in Baden-Württemberg führte Leonberg im Schuljahr 2001/2002 das so genannte G8-Gymnasium ein. Dadurch wurde die Schulzeit bis zum Abitur um ein Jahr verkürzt.

 

In den Jahren 1999 bis 2005 wurden Schulgebäude und Ausstattung saniert und modernisiert.

 

Die Umgestaltung des Schulhofs erfolgt von 2004 bis 2007.

 

2016 erscheint unter dem Titel "Von der Lateinschule zum ASG - über 500 Jahre gelebte Bildung" eine vom Freundeskreis herausgegebene Chronik zur Geschichte des Albert-Schweitzer-Gymnasiums.

 

Die umfassenden Maßnahmen und Veranstaltungen zur Berufsorientierung werden erstmalig 2017 mit dem Boris-Siegel geehrt.

 

Im Sommer 2021 wird die umfassende energetische Sanierung der Fassade mit dem Einbau neuer Fenster abgeschlossen.

 

Im Jahr 2022 wird das ASG für sein besonderes Engagement in den naturwissenschaftlichen Fächern mit dem MINT-Siegel geehrt.

 

In den Folgejahren wird das ASG flächendeckend ausgestattet mit interaktiven Beamern, Apple TV und iPads, so dass 2024 die Auszeichnung als digitale Schule folgt.

 

Im Jahr 2023 werden bei einem schulinternen Sponsorenlauf im Stadtpark 30.000 Euro eingenommen. Von einem Teil des Geldes wird mit Unterstützung der Stadt Leonberg unser Schulhof umgestaltet, wobei viele neue Sitzgelegenheiten entstehen.

Ab September 2024 verfügt das ASG über einen Aufzug, der vom Untergeschoß bis in zweite Obergeschoß führt.

Im Januar 2025 wird der Aufzug gemeinsam mit dem zweiten Fachraum für das G8-Fach NwT ("Naturwissenschaften und Technik") bzw. das G9-Fach NIT ("Naturwissenschaften, Infnormatik und Technik") im Beisein des Oberbürgermeisters Martin Georg Cohn feierlich eingeweiht.

 

Zum Schuljahr 2025/26 wird beginnend mit Klasse 5 und 6 das "neue G9" eingeführt.

Im Schuljahr 2026/27 werden dann die Klassen 5 bis 7 nach dem "neuen G9" unterrichtet.