| Die Klasse 5b im Monbachtal |
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Wir, die Klasse 5b, waren am Montag, dem 19. und Dienstag, dem 20. April auf einer Klassenfahrt. Außerdem waren unsere Klassenlehrerin Frau Striegel und Frau Bauser- Stolle, unsere Englischlehrerin, mit dabei. Unser Ziel war das Monbachtal in Bad Liebenzell. Dort wollten wir unsere Klassengemeinschaft stärken, indem wir viel miteinander erleben wollten. Obwohl wir nur zwei Tage bleiben konnten, hat uns der Ausflug allen einen riesigen Spaß gemacht, wie man an folgenden Bildern sehen kann: Am Montagmorgen war ich (Levin) besonders aufgeregt und stand deshalb besonders früh auf. Ganz schnell hatte ich mich zum Gehen bereit gemacht. Mit meinem Gepäck lief ich zum Bahnhof in Leonberg, wo schon viele von meinen Freunden vor mir angekommen waren. Als auch der Letzte aus unserer Klasse eingetroffen war, ging es endlich mit der S-Bahn nach Weil der Stadt. Dort stiegen wir in den Bus nach Bad Liebenzell um. In Bad Liebenzell wartete schon ein Gepäckservice auf uns, der unsere schweren Taschen und Koffer ins Schullandheim brachte, sodass wir um unser schweres Gepäck erleichtert, zu Fuß gehen konnten. Wir schnallten unsere Rucksäcke mit unserem Vesperbrot auf den Rücken und tranken noch einen letzten Schluck bevor wir loswanderten. Ungefähr eine Stunde sollte der Marsch zur Jugendherberge entlang der Nagold dauern. Dies kam mir aber viel kürzer vor. Als wir ankamen, liefen wir zum Haus 1, wo wir unsere Zimmer hatten. Unser Gepäck stand in einem Vorzimmer schon bereit. Wir trugen dieses in unsere Zimmer und bezogen die Betten, dann ging es auf zum Speisesaal, wo es Schnitzel mit Pommes, Salat und Eiscreme gab. Nach dem Essen hatten wir etwas Zeit für uns und wir konnten tun und lassen, was wir wollten, z.B. die Ziegen im Streichelgehege füttern oder Fußball spielen. Danach trafen wir uns wieder, um gemeinsam zu einer tollen Wanderung durch die Schlucht des Monbachtals aufzubrechen. Immer wieder überquerten wir den Fluss. Dabei solltet ihr wissen, dass es nicht immer eine Brücke gab. Hin und wieder musste man von Stein zu Stein springen, was manchmal auch richtig schief ging. Nur ein kleiner Teil der Klasse blieb komplett trocken, doch wir hatten ja Gott sei Dank sonniges und warmes Wetter. Die Umgebung war fantastisch und wild romantisch, denn man konnte richtig gut klettern und zum Beispiel auch Robin Hood spielen oder einfach nur auf der Bank sitzen und quatschen. Einige Jungs schnitzen mit dem Taschenmesser Stöcke. Die Wanderung war so schön, dass sie natürlich viel zu schnell vorbei ging! Am Abend haben wir dann auf einem riesigen Grill Würstchen gegrillt und Stockbrot ins Lagerfeuer gehalten, denn mittlerweile grummelte schon allen der Magen. Auf dem Spielplatz konnten wir noch spielen. Nach dem Abendessen machten wir eine Spielerunde mit ganz verschiedenen Gruppenspielen: Mohrenkopfwettessen, Pantomime, Lieder gurgeln, Kinderüberraschungseier ohne Hände essen und andere Geschicklichkeitsspiele. Die Zimmer wurden nach dem Motto von großen Städten dekoriert und alle konnten tolle Preise für das beste Zimmer gewinnen. Anschließend sollten wir alle todmüde sein und ins Bett gehen, aber manche kamen erst dann richtig in Fahrt und redeten leise in den Betten mit dem Nachbarn bis tief in die Nacht hinein. Viele schliefen aber auch schon früh ein, denn schließlich hatten wir viel erlebt. Am nächsten Morgen standen wir früh auf und packten unsere Sachen zusammen. Nach dem Frühstück gingen wir noch die Ziegen füttern, bevor es zum Godi-Golfen ging. Godi-Golf ist eine Mischung zwischen Mini-Golf und richtigem Golf. Nach dem Mittagessen wanderten wir wieder zurück zum Bus. Dieser fuhr uns nach Weil der Stadt zur S-Bahn. Mit der S6 sind wir wieder nach Leonberg gefahren, wo schon unsere Eltern auf uns warteten. Levin: Diese beiden Tage gehören zu den schönsten in meinem Leben. Und die Jugendherberge kann man auf jeden Fall weiterempfehlen, denn das Essen war traumhaft … Und wie ihr schon gehört habt, kann man dort jede Menge erleben! Maike: Nun sitze ich zu Hause und überlege mir, was mir am besten gefallen hat – und das waren die Ziegen!
Levin Stuke und Maike Höckh (Klasse 5b) |

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