| Theaterbesuch der Klassen 7 im Spitalhof |
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Am 15.4.10 waren alle 7. Klassen des ASG mit ihren Deutschlehrerinnen Frau Bilz, Frau Boysen und Frau Heimerdinger in dem Kulturkonfliktstück „Haram" von Ad de Bont. Das zwar komplizierte, aber sehr interessante und abwechslungsreich gestaltete Stück fand die Mehrheit aller Schüler sehr amüsant. In dem Stück, welches im Spitalhof der Leonberger Altstadt aufgeführt wurde, geht es um eine marokkanische Familie, die in Holland lebt. Da die Eltern der Meinung sind, dass ihre Kinder Houari, Aziza und Said hier nicht genügend Respekt den Erwachsenen gegenüber haben, beschließen diese, dass die Mutter und die Kinder ab jetzt in Marokko wohnen sollen. Die drei Geschwister haben davon keine Ahnung und freuen sich auf ihren alljährlichen Urlaub in ihrem Heimatland. Die plötzliche Eröffnung, dass dieses Land ihre Zukunft sein soll, schockiert Houari und Aziza so sehr, dass sie nur den Ausweg finden abzuhauen. Unglücklicherweise erfährt das ihr strenger Onkel Abbas, und eine Großfahndung nach den beiden durch die marokkanische Polizei, die man wohl eher einen Zusammenschluss von Schlägertypen nennen sollte, folgt. Houari und Aziza werden gefasst und brutal bestraft. Doch dank ihrer Mutter kann eine für alle akzeptable Lösung gefunden werden. Das Stück zu verstehen wird durch den Umstand erschwert, dass das eigentlich für sieben Schauspieler gedachte Stück von nur drei Personen gespielt wird. Jedoch bekamen wir vom Geschehen einen sehr intensiven Eindruck, da alle Sinne angesprochen wurden, so z.B. durch den Geruch von Räucherstäbchen. Insgesamt war es sehr unterhaltsam und gedankenanregend.
Jana Zierler (Klasse 7a) |


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