| Die Klasse 5b im Musiktheater |
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„Die Bremer Stadtmusikanten“ im Spitalhof Leonberg
Am 4.3.2010 sind wir, die Klasse 5b, mit unserer Klassenlehrerin Frau Striegel und unserer Englischlehrerin Frau Pasedag, zu dem Musiktheater „Die Bremer Stadtmusikanten“ gegangen. Die ganze Klasse machte sich zu Beginn der dritten Stunde gemeinsam auf den Weg zum Spitalhof in der Leonberger Altstadt, wo das Musiktheater stattgefunden hat. Wir sind zu dem Stück gegangen, weil es gut zum Deutschlehrplan der fünften Klasse passt. Da heißt es nämlich, dass Märchen im Unterricht behandelt werden sollen. In dem Märchen geht es um vier tierische Typen mit sehr unterschiedlichen Charakteren. Diese vier treffen aufeinander und stellen fest, dass sie trotz der Unterschiede zwei Gemeinsamkeiten haben. Die erste Gemeinsamkeit ist, dass sie alle für ihre Besitzer nutzlos geworden waren: Der Esel ist vom vielen Schleppen über die Jahrzehnte schwach und erschöpft geworden, der unterwürfige Hund hatte stets seinem Herrchen treu gedient, bis dieses ihn einfach nicht mehr haben wollte. Der Hahn sollte in der Suppe gekocht werden und die Katze war zwar schön, aber alt und verwöhnt. Sie wollte ihren Job als Mäusefänger nicht mehr ausüben. Die zweite Gemeinsamkeit ist ihre Liebe zur Musik. Diese beiden Gemeinsamkeiten führen die vier Freunde zusammen. Sie haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen nach Bremen, um dort zu musizieren.
Das Stück war so besonders, weil das alte und bekannte Märchen völlig neu erzählt, gespielt und gesungen wurde. Die Schauspieler waren musikalisch beeindruckend. Die Gruppe Atze aus Berlin kann nicht nur hervorragend singen, sondern sie hat auch viele verschiedene Instrumente beherrscht. Mir hat auch gut gefallen, dass die Schauspieler so gut gespielt haben, denn ich fand es eine gute Idee, die unterschiedlichen Charaktere der Tiere so deutlich herauszuarbeiten und darzustellen. Es gab überhaupt keine Fehler, keiner hat sich versprochen oder falsch gesungen, jeder Ton hat gepasst. Wir haben sogar noch eine tolle Zugabe bekommen.
Im Schulalltag wünsche ich mir mehr davon, denn so ein Besuch bleibt einem in Erinnerung. Außerdem war der Eintrittspreis von 5 Euro doch recht günstig.
Alexander Kurz (5b) |


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