Opernbesuch Klasse 7

Opernbesuch Stuttgart

 

Wir, die Klasse 7a, besuchten am 30.11.2009 und 01.12.2009 das Stuttgarter Opernhaus. Wir sahen das Stück: „Der Barbier von Sevilla“.

Max Littmann erbaute das gigantisch große Opernhaus in den Jahren 1909-1912. Es wurde 1944 zerstört und erst wieder 1961 neu aufgebaut. Es handelt sich um ein „Drei-Sparten“ Theater, darunter versteht man Ballett, Oper und Schauspiel, welche im Opern- und Schauspielhaus präsentiert werden.

Die Bühne ist etwa 23m tief und 18m breit. An den Seiten der Bühne, für die Zuschauer nicht sichtbar, befinden sich kleine Bildschirme, um den Dirigenten, der die Einsätze gibt, besser sehen zu können. Den Orchestergraben kann man bis zu 2,70m tief herunter fahren. In dem Sinfonieorchester, in dem sowohl Kontrabass, Harfe, Horn, Schlagzeug und noch viele andere Instrumente vertreten sind, spielen ca. 130 Mitglieder.

Es gibt eine Königsloge, in der früher der König Platz nahm. Diese Loge besitzt auf ihrem Dach eine Krone. Es gibt auch Einzellogen, in denen drei bis fünf Personen Platz haben. In diesen Logen sind jeweils die ersten Reihen die angesehensten Plätze, welche die teuersten waren. Sie können bis zu 83€ kosten. Die billigsten Plätze sind im dritten Rang an den Seiten und kosten 8€.
Im Opernhaus befinden sich 1.404 Sitzplätze.

Hinter den Kulissen befinden sich mehrere Werkstätten, die unterteilt sind in: Schneiderei, in der die Stoffe für die entstehenden Kostüme sorgfältig und nach Maßtabelle angefertigt werden. Bevor ein Kostüm angefertigt werden kann, muss es erst gezeichnet werden.

In einem anderen Raum werden Kostüme mit Perlen oder ähnlichem bestickt.

Es gibt auch eine Werkstatt, in der Hüte aller Art angefertigt werden. Egal ob ein Tierkopf, Piratenhut oder sogar mit kleinen Bonbons.

Ein weiterer Raum ist der Fundus. Dort werden alte Schuhe, Hüte, Kleider und alles, was man sonst nicht mehr benötigt, aufgehoben.

Der Inspizient, der auch zu den Bühnentechnikern gehört, ist für einen reibungslosen Ablauf zuständig. Er sagt zum Beispiel genau, wann wer auf die Bühne muss und er ist für die Geräusche (Regen, Donner oder Wind) während der Vorstellung zuständig. Auch die Beleuchter gehören zu den Bühnentechnikern.

 

Wir fanden die Oper, obwohl sie lange war, interessant, spannend und beeindruckend. Wie hoch und ausdrucksstark die Solisten singen konnten, fanden wir bemerkenswert.
Wir würden geren wieder  in die Oper gehen.

 

Lena und Stephanie (stellvertrend für die Klasse 7a)

 

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