| Klasse 10 besucht MPA-Stuttgart |
NwT Klasse 10: Was genau hat es mit den 21 Tonnen auf sich ? – ein Besuch bei der MPA-StuttgartSeit Schuljahresbeginn beschäftigen wir uns im NwT- Unterricht bei Herrn Hübner mit dem Brückenbau. Zwar gibt es noch immer die historischen Brücken der Römer, aber heutzutage haben die Betonbrücken ihren Siegeszug angetreten. Und so haben auch wir vor einigen Wochen einige Betonprismen und einen Betonzylinder im Unterricht hergestellt. Wir hatten zwar im Unterricht an kleineren Holzlatten Biegzugtests durchgeführt, aber für unsere Prismen waren unsere Mittel bei weitem nicht ausreichend. Und so saßen wir am Morgen des 3. Dezember mit unseren „Betonteilen“ in der S-Bahn nach Stuttgart-Vaihingen, um sie in der dortigen Materialprüfungsanstalt auf ihre Stabilität prüfen zu lassen. Nach unsere Ankunft informierte uns der Diplom-Ingenieur, Herr Fischer in den Räumlichkeiten der MPA (Materialprüfungsanstalt) über die Aufgaben dieser Einrichtung. Diese sind: Prüfen, Beobachten und Zertifizieren von Baustoffen.
Man kann die MPA also auch als eine Art TÜV für Baustoffe bezeichnen. Auf einem großen Tisch wurden uns die möglichen Zusatzstoffe bei der Betonherstellung gezeigt. Mit entsprechender Dosierung lassen sich die Eigenschaften von Betonkörpern enorm beeinflussen. Wir begaben uns in einen Prüfraum. Hier werden die Druck- und Biegezugtests durchgeführt. Mit unserem Betonzylinder führten wir zuerst einen Drucktest durch. Dazu wurde dieser zunächst an beiden Enden geglättet und dann von einem Mitarbeiter in eine Maschine eingespannt...
Der Zylinder wurde nun durch Druck so lange belastet, bis der Körper nachgab. Auf dem Computerbildschirm konnte dieser Moment anhand einer Kurve schon etwas früher erkannt werden. Letztendlich hielt der Körper ( 40cm hoch und 10,4cm im Durchmesser ) sage und schreibe einem Gewicht von 21 Tonnen stand.
Nun wollten wir noch unsere selbst hergestellten Betonprismen prüfen. Dazu gingen wir zu einer anderen Gerätschaft, um nun einen Biegezugtest durchzuführen. Unsere Betonkörper wurden waagerecht in die Maschine eingespannt, welche an zwei Punkten Druck ausübten, um den Körper zu biegen.
Manche Gruppen hatten zusätzlich Stahl in ihren Beton eingearbeitet. Hier konnten wir eine deutliche Verbesserung der Stabilität feststellen. Bei diesem Versuch wurde uns der große Unterschied in Sachen Zugfestigkeit zwischen Stahlbeton und Beton vor Augen geführt; der Beton brach durch, der Stahlbeton bekam nur unscheinbare Risse.
Nach ungefähr zwei Stunden interessanten Aufenthalts in der MPA Stuttgart, ging es dann wieder zurück .
Fisnik Jahiu, Moritz Glaser (Klasse 10a) |






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