Strasbourg 2009 der Klassen 8

Am 15. Juli 2009 war es soweit. Wir, "die Franzosen" aus der Stufe 8, fuhren einen Tag in Begleitung unserer Französisch-Lehrerinnen Fr. Stiasny und Fr. Pasedag nach Strasbourg.




Diese wunderschöne Stadt liegt im Elsass und ist genau an der deutsch-französischen Grenze.





Wenn man andere Leute fragt, was ihnen zu Strasbourg oder dem Elsass einfällt, dann hört man höchstwahrscheinlich solche Dinge, wie: "Die Pralinen, Gugelhupf, Flammkuchen, Europaparlament und natürlich "la cigogne"! Das heißt "der Storch". Denn dieser ist das absolute Markenzeichen Strasbourgs. Und somit ist es auch selbstverständlich, dass wir so einen kaufen werden. Das haben wir schon im Bus beschlossen. Dann mit dem müssen wir erst einmal ca. zwei Stunden fahren, bis wir über die Grenze an das Land der Croissants und Baguettes kommen.





In Strasbourg angekommen, fahren wir zuerst vor das Europaparlament. Wir können zwar nicht hinein, aber bekommen trotzdem eine kurze Erklärung und Beschreibung von Fr. Pasedag. Bis zu unserem Parkplatz fahren wir gemütlich an der "Ill" vorbei, die durch Strasbourg fließt.





Als allererstes gehen wir in einer Gruppe auf den Marktplatz vor das stattliche Strasbourger Münster. Dieses besuchen wir, inmitten von anderen Reisegruppen aus ganz Europa und staunen über dieses beeindruckende, große Bauwerk. Gleich neben dem Münster steht das "Maison de Kammerzell" (dt. Das Haus Kammerzell). Es ist das schönste Fachwerkhaus Strasbourgs und fällt durch seine atemberaubende hölzern-geschnitzte Außenfassade und die große Anzahl der kleinen, alten Fenster auf. Bevor wir ausschwärmen, um die Stadt zu erkunden, fahren wir mit einem kleinen Zügchen quer durch Strasbourg und uns wird, zum Glück auf Deutsch, erklärt, wo wir uns befinden und was es alles in verwinkelten Sträßchen zu sehen gibt.





Und danach ist es endlich soweit: Der heiß ersehnte Freigang wartet auf uns!!! Diesen verbringt jeder auf seine Weise. Entweder man besteigt erstmal die oberste Plattform des Münsters und bestaunt die tolle, weite Aussicht oder man wandert einfach durch die wunderschönen Sträßchen Strasbourgs. Durch das "Petite France", mit seinen alten Fachwerkhäusern, deren Bauzeit bis ins 15 Jh. zurückreicht, an urigen Cafés und kleinen Läden vorbei, welche eine unglaubliche Atmosphäre haben und in die man automatisch gezogen wird, um Mitbringsel, Souvenirs oder den süßen kleinen "Cigogne" zu kaufen. Viele nutzen die Zeit auch, um ausgiebig in Sonderangeboten und Schlussverkäufen zu wühlen oder das völlig andere Modeangebot zu bestaunen und gleich als Andenken mitzunehmen. Gleichzeitig versucht man die Fragen der Stadtrallye zu beantworten, die uns Fr. Stiasny und Fr. Pasedag ausgeteilt haben. Auf dem Papier findet man z.B. Fragen, wie viele Stufen der Münsterturm besitzt, nämlich 332, oder wodurch Johannes Gutenberg, der hier 1434 lebte, berühmt wurde. Die Antwort ist selbstverständlich "den Buchdruck".





Zurück im Bus werden die Frageblätter ausgewertet und die Gewinner bekommen eine Extraportion französischer Süßigkeiten. Und während jeder an seinem Stück kaut, lässt jeder er seinen Blick zum Abschied über die Partnerstadt Stuttgarts schweifen und verdaute erst einmal die vielen Eindrücke und Erlebnisse unseres Ausflugs "Au revoir, Strasbourg!" "Auf Wiedersehen".



Katharina Schmitz, Kl. 8b


 

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