| Exkursion Klasse 8a 2009: Besuch bei der GePa |
|
Ein Besuch bei der GEPA (GEsellschaft zur Förderung der PArtnerschaft mit der Dritten Welt)
Am 8. Juli 09 gingen wir, die Klasse 8a, mit Frau Drescher zur GEPA-Handelsstelle im Hertich (Stadtteil von Leonberg). Diese ist für ganz Baden-Württemberg zuständig, d.h. sie beliefert über 1000 Eine-Welt-Läden, Biomärkte (jawohl, Bio) und Discounter von Konstanz bis Mannheim. Baden-Württemberg ist praktisch das Gründungsland der GEPA, hier nahm der Faire Handel vor 33 Jahren seinen Anfang. Mittlerweile ist er weit verbreitet und sein „Schirmherr“ ist Horst Köhler. Zuerst führte uns Herr Oethinger durch das Lager, in dem Regale voller fair gehandelter Produkte wie z.B. Kaffee, Tee aus China oder Sri Lanka, Kekse, Honig, Erdnussbutter, Marmelade und Reis stehen. Für die Schokolade (hauptsächlich von der Elfenbeinküste) gibt es sogar einen Extraraum! Anschließend besichtigten wir noch die Vorhalle. In dieser steht ein Minikiosk, an dem man kleine Snacks, Orangensaft und Infobroschüren über die GEPA erstehen kann. (So etwas wäre auch eine gute Anschaffung für Schulen.) Außerdem gibt es in der Vorhalle eine große Non-Food-Abteilung mit Geschirr aus Ton oder Holz, handgeflochtenen Taschen und Körben, Lederwaren, Hängematten, Fußbällen, fremd klingenden Instrumenten, Seife, Schmuck und einem speziellen Zusatz für Blumenerde. Zum Schluss kamen wir in einen Raum, in dem schon Bio-Limonade, Erdnüsse und Gummibärchen bereitstanden. Wir machten es uns gemütlich und Herr Oethinger erzählte uns, unterstützt von zwei Filmen, dass 99,9% aller GEPA-Mitarbeiter Frauen sind. Sie sind ehrenamtliche Mitarbeiter, denn der Großteil der Einnahmen kommt den Partnern in der Dritten Welt zu. Den meisten Leuten dort geht es sehr schlecht wegen Kriegen oder Umweltkatastrophen. Auf anderen Plantagen werden sie ausgebeutet, bekommen für mühselige und evtl. gesundheitsschädliche Arbeit einen Hungerlohn. Die GEPA bietet ihnen neue Perspektiven. Sie bezahlt nicht unbedingt besser, aber sie bezahlt immer und unterstützt Projekte wie z.B. den Bau einer Schule, Kinderbetreuung oder neue Häuser mit Strom und sauberem Wasser für die Arbeiter. Das verbessert die Lebenssituation und –chancen der Menschen. Und das ist wichtig, denn eines haben wir gelernt: Wenn es den Entwicklungsländern weiterhin so schlecht geht, wird es auch uns eines Tages schlecht gehen, da wir viele unserer Güter aus der Dritten Welt beziehen. Also kauft euren Kaffee bei der GEPA – ihr tut der Welt etwas Gutes. Und euch auch! |

RSS Feed abonnieren