Pädagogische Ausrichtung Experten im Unterricht Besuch des Sportredakteurs Gerhard Pfisterer in Klasse 9
Besuch des Sportredakteurs Gerhard Pfisterer in Klasse 9

„Man lebt gut davon, aber für einen Porsche reicht es noch nicht!“

Am Mittwoch, dem 24. März 2010, besuchte uns der Sportredakteur Gerhard Pfisterer im Deutschunterricht. Es war sehr interessant ihm zuzuhören, da er mit 29 Jahren noch ziemlich jung und am Anfang seines Journalistenberufs steht. Seine lockere und lustige Art machte es leicht ihm zu folgen und mit viel Interesse und Spaß zuzuhören.

Für seine Handballmannschaft schrieb er in jungen Jahren einen Artikel und kam dadurch zu einem Praktikum bei der Fellbacher Zeitung. Dies zahlte sich aus, denn er ist jetzt schon seit elf Jahren als freier Reporter tätig. Sein Traumjob war es zunächst nicht, seine Passion entwickelte sich erst im Teenageralter. Momentan schreibt er für die Fellbacher Zeitung, eine kleinere Lokalausgabe der Stuttgarter Zeitung, für die er ebenfalls schreibt.

Auf die Frage, wie viele Artikel er täglich schreibe, antwortete er, dass er manchmal gar keine Zeit habe, weil er das Layout entwerfe und gestalten oder eine langwierige Recherche durchführen müsse. An erfolgreichen Tagen schreibt er jedoch bis zu drei lange Artikel, für die er auch mehr als fünf Minuten, seine Zeit für kleinere Artikel, braucht. Hat er mal eine Schreibblockade, bekämpft er diese mit einer Pause oder einer kleinen Mahlzeit.


Vor zwei Jahren schloss er erfolgreich sein Volontariat ab, indem er jeden Winkel in der Stuttgarter Zeitung untersuchen und in jedem Ressort reinschnuppern durfte und entschied sich dann doch eindeutig für seine Leidenschaft, den Sport.

Privat spielt er noch manchmal Tennis, geht ins Fitnessstudio oder joggt. Im Verein kann er leider nicht tätig sein, da sich dies nicht mit seinem Beruf vereinbaren lässt. Außerdem kann er kein Fan von einer bestimmten Mannschaft oder einem bestimmten Sportler sein, da er als Reporter immer objektiv, unabhängig und völlig sachlich berichten muss.

Unabhängigkeit,das ist ein Punkt, den er an seinem Job besonders liebt. Sowie die Freiheit, neue interessante Menschen kennen zu lernen und, das verrät er uns mit einem Schmunzeln, nicht so früh aufstehen zu müssen.

Außer natürlich, er muss zu einem seiner seltenen Auslandstermine. Frankreich und Ungarn waren bis jetzt seine weitesten Ziele.

Obwohl er schon eine gewisse Routine in seinem Beruf entwickelt hat, ist er vor manchen Interviews trotzdem noch aufgeregt. Er sagt jedoch, mit der Zeit würde sich das legen. Er kann sich noch erinnern, vor seinen ersten Interviews war er sehr nervös.  Das persönliche Highlight für ihn war, über den ehemaligen Boxweltmeister Max Schmeling eine große Kolumne zu schreiben.

Natürlich liebt er seinen Job und ermutigt uns, für die Seite „Junge Reporter“ Artikel zu schreiben.

"Wie viel er denn verdient", wollen wir am Ende noch wissen. Er lacht über die private Frage und antwortet lässig: „Man lebt gut davon, aber für einen Porsche reicht es noch nicht!“

Katharina Schmitz, Lan Chi Nguyen, Tabea Kocher, Philipp Eitner, Maximilian Spörle und Steffen Edelmann (Klasse 9b)

 

test